Home Westkapelle - hoch aufgelöst und tief gezoomt  
  Flashplayer muss installiert sein  
Nach Kenntnis des Autors die ersten Gigapixel-Panoramen von Westkapelle!!!
  Sie haben die Wahl:  
1. Leuchtturm WestKapelle Suedwestansicht Gigapixel-Panorama  Blick vom Leuchtturm Westseite über den Kreek, das Dorf und den Norddeich, mit extremer Zoom-Möglichkeit und Vollbildmodus Zoomify Flash 2009
     
2. Gigapixel-Panorama  Blick vom Leuchtturm Nordseite  vom linken Dorfrand über den Norddeich,
Domburg, Oostkapelle, bis zur Silhouette von Middelburg, mit extremer Zoom-Möglichkeit und Vollbildmodus
Zoomify Flash 2009
     
3. Hochauflösendes Panorama vom Ausstieg auf die Turmplattform Zoomify Flash 2009
     
4. Hochauflösendes Panorama von den Leuchtturm-Aussenseiten Zoomify HTML5 2012
  hier Alles zum Leuchtturm hier  
     
5. Spaziergang über den neuen Panoramaweg am Norddeich - 7 Panoramen, hochauflösend mit Vollbildfunktion Zoomify Flash 2009
     
6. Marathon Zeeland 2009 - Wandermarathon auf den Dünen zwischen Domburg und Westkapelle Zoomify Flash 2009
     
  Weitere Panoramen vom Ort finden Sie auf der Informationsseite über den Ort Westkapelle  
     
Was sind "Gigapixel-Panoramen"?
  Panoramabilder sind für einen breiteren Anwenderkreis ein Thema seit Ende der 90er Jahre. Digitalkameras wurden für den privaten Gebrauch erschwinglich und mit einem Heim-PC konnte man mehrere Fotos mit 1 bis 2 Megapixel Auflösung zu einem Panorama zusammenrechnen.
Der deutsche Mathematikprofessor Helmut Dersch schuf mit seinen "Pano-Tools", die er kostenlos im Internet zur Verfügung stellte,  die Grundlage für tausende Amateure, Teilpanoramen, 360-Grad-Panoramen und auch voll-sphärische 360 x 180 Grad Panoramen (Kugelpanoramen) am heimischen PC zu erstellen.
Dabei stieß man zunächst an vier Grenzen:
- Die Digitalkameras konnten nur Einzelbilder mit ein bis zwei Megapixel machen
- Die Heimcomputer brauchten relative lange für die Bildberechnung
- Man konnte nur vergleichsweise kleine Panoramen ins Internet stellen, weil die Ladezeiten der Bilder über analoge Modems oder einfache ISDN-Leitungen einfach zu lang waren.
- Die Pano-Tools von Prof. Dersch hatten keine Windows-Oberflächen und waren nicht leicht verständlich und nicht einfach zu nutzen.

In zehn Jahren hat sich unglaublich viel getan.  Alle genannten Grenzen wurden gesprengt:
- Digitalkameras können 10 bis 14 Megapixel-Bilder machen und verfügen über Megazoom-Objektive mit bis zu 600mm Brennweite.
- Heimcomputer können in wenigen Minuten dutzende, ja hunderte Einzelbilder mit hoher Auflösung verrechnen.
- DSL- und VDSL-Internetzugänge gestatten es, mit 16, 25 oder sogar 50 MBit/s Daten aus dem Netz zu ziehen.
- Es ist eine Vielzahl an kommerziellen und open source Produkten zum Berechnen von Panoramen am Markt verfügbar. (Die Pano-Tools von Prof. Dersch leben fort in dem seit Jahren kommerziell verfügbaren Werkzeug PTGUI http://www.ptgui.com/ , das auch der Autor dieser Webseite verwendet)

Seit 2007 arbeiten Firmen wie Microsoft und Adobe an der Entwicklung und  Bereitstellung von Werkzeugen, um Bilder berechnen und im Internet präsentieren zu können, die aus mehreren Giga-Pixeln bestehen. (1 Giga gleich 10 hoch 9 gleich 1 Milliarde Punkte).
Fotos dieser Art sind mehr als 1 Gigabyte groß. Sie sprengen auch die Grenzen der heutigen gängigen Bildformate, also JPEG und TIFF.
Adobe stellt in seinem Spitzenprodukt Photoshop CS4 ein neues Format mit der Endung .PSB bereit, mit dem mehrere Gigabyte große Fotos bearbeitet werden können.
Um ein Foto am heimischen PC zu betrachten, lädt man es normalerweise komplett herunter und lässt es sich über den Browser anzeigen.
Selbst bei einer schnellen DSL-Leitung würde das bei GigaPixel-Bildern zu einem Geduldsspiel werden. Sowohl Microsoft auch als andere Anbieter, auch im Open Source Bereich,  nutzen daher eine Technik, bei der die großen Fotos in tausende kleine Stücke zerlegt werden. Dem Betrachter am heimischen PC werden nur die Teile übertragen, die seiner Ansicht entsprechen, und es wird zunächst nur eine Darstellung in geringer Auflösung erzeugt, die dann Stück für Stück nachgebessert wird. So wird es möglich, hochauflösende TIFF-Bilder mit mehreren 100 Megabyte oder sogar mit Gigabyte-Größe über das Internet anzubieten.

Deep-Zoom
Durch die extrem hohe Anzahl an Pixeln entstehen Fotos, die in die man unglaublich tief hineinzoomen kann. Hier werden Details sichtbar, die man mit bloßem Auge gar nicht oder mit einem Fernglas nur schwer erkennen kann.

Der Autor nutzt das Produkt Zoomify http://www.zoomify.com/ zur Zerlegung der großen Fotos und zur Präsentation als Flash.
Update 01-2012: Zoomify steht jetzt auch als HTML5-Version ohne Flash zur Verfügung! Erstes Anwendungsbeispiel siehe oben das Turm-Aussenseiten-Panorama.
Es ist möglich, die Fotos im Vollbildmodus mit extremen Zoom-Möglichkeiten zu betrachten.  Überzeugen Sie sich selbst. Sie benötigen nur einen aktuellen Flashplayer für ihren Browser, also ein Plugin, das heute als Standard für Heim-PC betrachtet werden kann. Vergleichen Sie die Zoomify-Flashtechnik von 2009 mit dem Java-Plugin von 2007/2008.

GigaPixel-Fotos zu erstellen,  ist immer noch zeitaufwendig und erfordert einiges Know how.
Aber die Entwicklung ist stürmisch.  Gerade werden zwei Fototechniken verschmolzen:
Die sogenannte HDR-Fotografie wird mit der GigaPixel-Technik verbunden. HDR steht für "High Dynamic Range" und meint Fotos, die die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu speichern können. Auch diese HDR-Bilder sind selbst meisten schon sehr groß.  Wer aber als Amatuer "HDR-GigaPixel-Panos"  aufnehmen, bearbeiten und präsentieren will, wird schnell an die aktuellen Grenzen der Foto-, PC- und Webtechnologie stoßen.

Aber Spaß macht es allemal!

Bonn, September 2009
 
 

Copyright Horst Lisowski Bonn 2009 Last Update 01-2012

disclaimer